Feliz cumpleanos a mi!

Hallo meine Lieben! Ich weiß, ich hab‘ mal wieder viel zu lange nichts von mir hören lassen, aber es ist einfach sooo unglaublich viel los, gerade jetzt auch kurz vor Weihnachten. Jedenfalls geht es jetzt erst nochmal zwei Monate zurück und ich werde euch von meinem Geburtstag hier berichten! Der Tag an sich begann für mich erstmal recht unspektakulär und um ehrlich zu sein auch ein wenig enttäuschend. Morgens gab es weder Kuchen noch Geschenke und auf der Arbeit hatten alle meinen Geburtstag erstmal vergessen. Das war dann irgendwie ganz schön hart erstmal, aber nach einiger Zeit kam es dann langsam zu den Leuten durch und nachmittags hab ich auf der Arbeit dann immerhin einen Kuchen und ein kleines Ständchen bekommen! 🙂 Zuhause dann hatte meine Gastmutter sogar auch noch ein kleines Geschenk für mich und als ich dann abends mit zwei Freundinnen noch essen gegangen bin und auch noch zwei kleine Geschenke bekommen hatte, war der Tag auch langsam gerettet! 😀

Schlechtes Bild ich weiß, aber ich hab' kein anderes :/

Schlechtes Bild ich weiß, aber ich hab‘ kein anderes :/

Am Wochenende darauf bin ich dann, um meinen Geburtstag auch gebührlich zu feiern, mit einer Freundin in einen Freizeitpark nach San José gefahren und auch obwohl erstmal vorher alle meinten, dass der Park nicht so schön wäre, hatten wir trotzdem massenhaft Spaß zumal der Park auch wie leergefegt war und wir nirgendwo anstehen mussten und alle coolen Achterbahnen ganz ganz schnell fahren konnten. 🙂 Abends bin ich dann noch eine andere Freundin besuchen gefahren und wir sind dann abends mit ihrer Gastschwester und Freunden von ihr feiern gegangen. Ein echt super Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde. 😉

Mal frei übersetzt: Intensiv zu leben, dem Staat, der Familie und der Gesellschaft nützlich zu sein, ist das was Gott gefällt.

Mal frei übersetzt: Intensiv zu leben, dem Staat, der Familie und der Gesellschaft nützlich zu sein, ist das was Gott gefällt.

Bootchen fahren in Costa Rica

Bootchen fahren in Costa Rica

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Freizeitpark Costa Rican Style ;)

Freizeitpark Costa Rican Style 😉

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Die Feier abends :)

Die Feier abends 🙂

Eine Woche später war dann auch meine ‚Familien‘-Geburtstagsfeier wobei da mehr Freunde von mir als Familie waren. 😀 Wie das hier mit den Ticos halt auch immer so ist, war alles unglaublich unorganisiert so hatte ich beispielsweise morgens noch was zu erledigen und als ich dann so um 12 wiederkam, meinte Marleny zu mir, dass ich jetzt meinen Geburtstagskuchen backen müsste. Drei Stunden später fing die Feier an, ich musste noch duschen und mich fertig machen und hatte auch weder Rezept noch Zutaten, aber okay Pura Vida. Ich also erstmal ein Rezept gesucht wo nicht die Hälfte der Zutaten fehlte und zum Glück hab‘ ich dann auch was gefunden und meisterlich einen super leckeren Kuchen für mich gebacken. 🙂 Die ersten Gäste waren dann die anderen Schüler und Freiwillige aus meinem Chapter. Es klingelte an der Tür und ich fragte mich noch als es immer und immer wieder klingelte ‚Wieso macht Marleny denn nicht auf?‘ Dann ging ich zur Tür und dann fingen erstmal 10 Leute an für mich Happy Birthday zu singen, total süß. 🙂 Nach und nach kamen dann immer mehr Leute und es wurde gegessen und getrunken, geredet und später wurde für mich gesungen und ich durfte die Kerzen ausblasen und den Kuchen anschneiden. Alles in allem war es eine ziemlich nette Feier. 🙂

Mein selbstgebackener Geburtstagskuchen! :)

Mein selbstgebackener Geburtstagskuchen! 🙂

Neue Familie :p

Neue Familie :p

Ich beim Kuchenanschneiden! :)

Ich beim Kuchenanschneiden! 🙂

Das war dann im Großen und Ganzen mein Geburtstag hier. Zwar standen einige Zeit lang haufenweise andere Pläne, aber hier muss man das Leben nehmen wie es kommt und im Endeffekt war es zwar nicht so schön wie zuhause, aber auch ganz schön und auf alle Fälle mal eine Erfahrung wert! Ich versuche mich möglichst bald wieder zu melden, Anne ❤

Standard

Vamos a la playa!

Zwischen meinen ganzen anstrengenden Arbeitstagen gönne ich mir ab und an am Wochenende auch mal eine kleine Reise, um mein Gastland etwas genauer zu erkunden. Von zwei großen möchte ich jetzt mal erzählen. 🙂 Meine erste Reise ging nach Jacó mit zwei deutschen Freundinnen. An sich ist Jacó kein besonders schöner Strand, aber er ist noch der nächste von uns und nur für ein Wochenende war das wirklich ein schönes Urlaubsziel. In Jacó sind ziemlich viele Diskos und es ist hier ungefähr so der Touristenort weshalb wir auch freitagabends erstmal feiern gegangen sind. Samstagmorgens sind wir dann ganz früh nach Manuel Antonio gefahren, ein wunderschöner Strand in einem Nationalpark nicht weit von Jacó entfernt. Da wir in einem jüdischen sehr familiären Hostel untergebracht waren, haben wir ziemlich schnell neue Leute kennengelernt und haben unseren Ausflug mit einer Gruppe aus dem Hostel angetreten.

Jacó

Jacó

Das Hostel

Das Hostel

Gemeinsam sind wir dann den ganzen Samstag durch den Nationalpark gelaufen und haben aus nächster Nähe Affen und riesige Spinnen, Faultiere und haufenweise Waschbären gesehen. Und die Natur an sich war natürlich auch wunderschön. Tapfer sind wir beim besten Regenwaldwetter auch zu den höchsten Aussichtspunkten des Parks marschiert weshalb ich auf den Fotos auch leicht zerstört aussehe. 😀 Nachdem wir dann drei Stunden durch den Park gestreift waren, haben wir uns dann für den Rest des Nachmittags nur noch am Strand ausgeruht und angefangen die Schönheit Costa Ricas und auch die Vielfältigkeit zu realisieren. An diesem Land ist es einfach unglaublich, dass es alles gibt: Berge, Strand, Regenwald, Grünland wie in Deutschland, aber auch Großstadtmief wie zum Beispiel in San José. Und ähnlich ist es auch mit den Temperaturen. Fährt man eine halbe Stunde bis Stunde mit dem Bus ist man immer in einem ganz anderen Klimafeld und wenn man andere Freunde hier besucht ist immer eine der Standardfragen: ‚Wie ist denn so das Wetter bei dir? Was soll ich anziehen?‘ 😀

Manuel Antonio

Manuel Antonio

Unsere Truppe

Unsere Truppe

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Leicht zerstört nach dem Wandern :D

Leicht zerstört nach dem Wandern 😀

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Eine der giftigsten Schlangen der Welt

Eine der giftigsten Schlangen der Welt

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Parque Nacional Manuel Antonio

Parque Nacional Manuel Antonio

Riesiger Baum

Riesiger Baum

Nachdem wir dann den ganzen Tag in Manuel Antonio verbracht hatten sind wir abends pünktlich zum Feiern wieder zurückgekommen, um dann am Sonntagmorgen nochmal an den Jacóstrand zu gehen, der aber bei weitem nicht so schön wie Manuel Antonio und wegen der hohen Wellen auch ziemlich gefährlich ist und danach nochmal in den Pool zu springen, um den Sand loszuwerden und dann auch schon wieder nachhause zu fahren. Alles in allem ein super Wochenende das einfach alles dabeihatte und unglaublich viel Spaß gemacht hat. Zudem haben wir, wie immer, haufenweise neue Leute kennengelernt und freitagabends auch traditionell jüdisch gegessen, weil uns die Besitzerin des Hostels eingeladen hatte. Das war echt lecker und auch vorher auf jüdisch zu beten war echt lustig obwohl ich natürlich außer Amén nichts verstanden habe. 😀
Meine zweite größere Reise ging dann nach Dominical mit Damaris, einer deutschen Freundin, und ihrer Ticagastschwester. Damaris und Mel leben in Perez Zeledon was von Dominical nicht sooo weit entfernt ist also bin ich zunächst erstmal wieder nach Perez Zeledon gefahren und hätte sogar noch fast den letzten Bus nach Perez verpasst, weil man sich hier auf die Busse einfach überhaupt nicht verlassen kann. Wie in einem Verfolgungsfilm bin ich dann auf einer vierspurigen Großstraße von meinem Taxi in den Bus umgestiegen, aber immerhin bin ich noch nach Perez gekommen. 😀 Abends waren wir dann noch mit einem Freund von Damaris in einem ganz teuren schönen Hotel was trinken und den nächsten Tag haben Damaris und ich in Perez verbracht, weil Mel noch arbeiten musste und wir deswegen noch Zeit hatten. Dominical an sich ist auch wirklich echt schön, allerdings ist ja momentan bei uns Winter und deswegen war fast nichts los in dem kleinen Surferstädtchen und als wir dann abends durch die Bars sind, waren wir auch fast alleine. 😀 Immerhin hatten wir ein supergünstiges und schönes Hostel gefunden was ziemlich cool war und unsere Zimmernachbarin aus den States war auch sehr nett und hat uns sehr viele Tipps gegeben was Costa Rica betrifft, weil sie hier schon ein Jahr herumgereist ist und als Freiwillige gearbeitet hat. Den Samstag haben wir dann am Strand verbracht, der zwar sehr schön, aber auch sehr gefährlich ist und da mussten wir dann an der eigenen Haut auch mal feststellen, dass das Meer ganz schön gefährlich sein kann. Zudem habe ich aus allernächster Nähe auch noch einen Gecko, glaube ich :D, gesehen und wir haben ein bisschen Dominical erkundet. Dort ist in einem Supermarkt auch ein Carloverschnitt rumgelaufen und hat dort ganz friedlich gefressen und sich von mir knuddeln lassen. So wie Carlo eben. Und ich finde die beiden sind sich auch sehr ähnlich, also ich war überzeugt, dass ich die Reinkarnation von Carlo gefunden hatte. ;D Auch ein sehr schönes, aber deutlich ruhigeres Wochenende. 🙂

Dominical

Dominical

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Fluss, der ins Meer mündet

Fluss, der ins Meer mündet

Sieht aus wie am Main :D

Sieht aus wie am Main 😀

Carloverschnitt

Carloverschnitt

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Und was hier am Reisen immer echt total toll ist, ist dass man immer aus aller Welt ganz viele neue Leute kennenlernt. 🙂 Ich will hier noch an ganz viele Orte reisen, von mir aus dauert es nur immer ewig bis man am Strand ist und deswegen kann ich mir das wegen freinehmen und allem an meiner Arbeit nicht so oft leisten, aber ich halte euch über meine neuesten Entdeckungen auf alle Fälle auf dem Laufenden und bis dahin alles Liebe,
Anne ❤

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Dia de la Independencia y dia del Nino

Damit ich jetzt nicht vollkommen hinterherhinke, muss ich mich jetzt mal unbedingt wieder melden. Und zwar geht es in diesem Post um zwei sehr wichtige Feiertage hier in Costa Rica, die allerdings im September waren. Ja, da sieht man wie langsam ich bin. 😀 Das erste Fest ist der Dia de la Independencia, der Unabhängigkeitstag hier, der am 15. September ist. Hier ist es an dem Tag Brauch, dass er frei ist und ein Umzug in jeder Stadt stattfindet. Natürlich wird auch noch ganz oft die costaricanische Nationalhymne, in meinem Fall die Nationalhymne von San Carlos und noch so alle möglichen anderen Hymnen gesungen. Am Abend vorher ist es fast ein bisschen wie an Sankt Martin. Abends wenn es dunkel wird, was hier schon um halb sechs der Fall ist, laufen Kinder mit selbstgebastelten Laternen aus dem Kindergarten oder der Schule durch die Straßen und es wird auch hier Costa Rica oder die jeweilige Stadt mit allen möglichen Klängen angepriesen. Außer diesen beiden Umzügen passiert gar nicht mehr so viel anderes, aber es ist trotzdem ganz lustig zu sehen wie Wochen vorher schon angefangen wird, im Kindergarten mit den Kindern die Nationalhymne zu üben. In dieser Zeit ist mir auch öfters aufgefallen, dass man in Deutschland meist die Nationalhymne nur in Bezug auf Fußball lernt – zumindest nicht in Schule oder Kindergarten und eigentlich ist das sehr schade. Die Costa Ricaner waren auch ziemlich geschockt als ich ihnen das mitgeteilt habe und als ich ihnen dann erklären wollte, dass das mit dem Nationalgefühl in Deutschland ein bisschen schwierig ist und immer noch kein Verständnis kam, habe ich es aufgegeben, weil ich nicht anfangen wollte den Zweiten Weltkrieg zu erklären.
Jedenfalls ist es ganz schön auch mal ein Land zu sehen, dass sehr stolz auf sich ist und alles mit Costa Rica Flaggen und Bannern schmückt und dekoriert und ohne Gnade fünfzehnmal am Tag die Nationalhymne schmettert! 😉

Meine Gastmutter und ich :)

Meine Gastmutter und ich 🙂

Ich mit typischer Laterne, die meiner dreijährigen 'Nichte' für das Bild extra aus den Händen gerissen wurde :D

Ich mit typischer Laterne, die meiner dreijährigen ‚Nichte‘ für das Bild extra aus den Händen gerissen wurde 😀

Der zweite, für mich fast schon interessantere Tag war dann der 16. September, el Dia del Nino, also der Tag des Kindes. Sowas soll’s ja auch in Deutschland geben, aber da spielt der Tag irgendwie keine Rolle. Hier in Costa Rica allerdings laufen die Kinder und zwar ausnahmslos alle, den ganzen Tag in Kostümen herum und auch in meiner Arbeit haben wir nur Spaßsachen gemacht. Es gab Kuchen zum Frühstück und wir haben ein Picknick gemacht und sind zur Mall hier gefahren in der ein kleiner Spielplatz ist und haben den ganzen Tag nur mit den Kindern gespielt. Und nachmittags wurden sie sogar noch geschminkt. Für die Kinder der Himmel auf Erden, für uns ziemlich stressig, aber es war auch echt schön die Kinder so glücklich zu sehen. 🙂

Die Kinder beim Picknick

Die Kinder beim Picknick

Der Spielplatz in der Mall

Der Spielplatz in der Mall

Auf dem Weg zum Picknick und außerdem ist das jeden Tag mein Weg zur Arbeit

Auf dem Weg zum Picknick und außerdem ist das jeden Tag mein Weg zur Arbeit

Die ganze Bande mit meiner Kollegin Eva und mir

Die ganze Bande mit meiner Kollegin Eva und mir

Noch einen Tag später sind dann die Kinder, die wollten in typischer costaricanischer Tracht in den Kindergarten gekommen. Jetzt wurde der 15. September nachgefeiert, weil am 16. ja der Tag des Kindes gewesen war. Die Kinder wurden dazu angeleitet costaricanische traditionelle Tänze zur traditionellen Musik zu tanzen und das sah natürlich in den Trachten einfach nur super aus!

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Der Tanz kann beginnen! :)

Der Tanz kann beginnen! 🙂

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Das waren neben dem Muttertag, der hier übrigens auch sehr wichtig ist, so die Feiertage oder wichtigen Tage, die ich bis jetzt aktiv miterlebt habe. In den nächsten Posts will ich dann von Reisen die ich gemacht habe, Dinge, die ich hier erlebe und meinem Geburtstag berichten also freut euch schon mal auf noch etwas mehr Lesestoff, der hoffentlich bald kommt. 😉
Bis dahin alles Gute ins kalte dunkle Deutschland,
Anne ❤

Standard

Arbeit

Meine Lieben!
Ich weiß, dass ich mich schon wieder viel zu lange nicht gemeldet habe, aber jetzt habe ich es doch tatsächlich geschafft, mir eine neue Tastatur zu kaufen und nun wird es in nächster Zeit auch wieder vieeel mehr von mir zu hören geben denn obwohl ich mich nicht gemeldet habe, ist doch einiges passiert. Zunächst habe ich mir überlegt, berichte ich von meiner Arbeit und meinen täglichen Aufgaben. 🙂
Wie ich ja schon mal erwähnt hatte, arbeite ich in einer Kindertagesstätte für zwei- bis siebenjährige Kinder, die aus sozialschwachen Familien kommen. Grundsätzlich arbeite ich mit den 2-4 Jährigen, die sehr viel weinen und streiten und mit denen man sehr viel Geduld haben muss, weil sie viele Dinge, die für uns schon selbstverständlich sind, nicht einsehen wollen. Ich beginne meinen Tag immer um 7 Uhr morgens. In der ersten Stunde wird immer auf die ganzen Kinder gewartet und ein bisschen gespielt und manchmal noch Material für den Tag vorbereitet. In der Zeit passiert meist nicht so viel. Um 8 gibt es dann Frühstück und dann beginnt die Hauptarbeitsphase. Jeden Tag wird eine Sache künstlerisch erstellt und manchmal sind die Sachen sogar so schön, dass ich in der Mittagspause das dann für mich nachbastle. Ja, ihr habt richtig gehört, ich bastle. Ich gehe hier zwischen den ganzen 2-4 Jährigen völlig auf, weil ich mich mit ihnen verbunden fühle beziehungsweise sogar manchmal besser bin (gilt aber nur für die Kleinen) und ich entwickle hier sowohl Spaß als auch Kindertalent für das Künstlerische. Zudem ist Mittwoch immer Umwelt/Recyclingtag und dann werden dann aus alten Socken, Klopapierrollen oder unbrauchbaren alten Dingen meist besonders tolle Sachen gebastelt. 🙂 Nun ja, jedenfalls geht die Arbeitszeit dann bis ungefähr 9, je nachdem wie schnell die Kinder arbeiten, und danach wird erstmal gespielt. Da passe ich dann auf, dass nichts passiert und versuche Streit zu schlichten oder zu trösten. Um 10 gibt es für die Kinder dann eine kleine Merienda also Pause mit Essen, was meistens Obst ist. In der Zeit habe ich auch eine Viertelstunde Pause. Danach unterscheidet sich mein Tagesablauf von Tag zu Tag. Montags, donnerstags und freitags bin ich dann wieder bei den Kleinen. Da wird dann mit Knete geformt, Farben gelernt, Dinge zugeordnet oder kleine Denkaufgaben erledigt. Kurz, die Kinder werden im Allgemeinwissen unterrichtet. Das geht dann so bis viertel vor 11 oder 11, je nachdem, dann wird mit den Kindern gelesen, sprich es wird eine Geschichte vorgelesen und danach werden die Kinder mit Fragen getestet wie gut sie zugehört haben. Wussten sie die Antworten, bekommen sie einen Sticker oder Stempel, wussten sie sie nicht, bekommen sie nichts und das reicht als Strafe schon genug aus. 😉 Das Ganze geht dann so bis viertel nach 11 und dann ist der Bereich Musik für die Kinder dran. Jetzt wird eine DVD eingelegt auf der man andere Kinder tanzen und singen sehen kann und die Kinder werden animiert selbst zu tanzen, zu singen und manchmal auch mit ein paar „Instrumenten“ im Rhythmus mit zu spielen. Dieser Teil des Morgens ist, wie ihr euch vorstellen könnt, mein liebster. Mittlerweile kann ich meine Lieblingslieder inklusive Tanz auch auswendig also geht es in unserem kleinen Raum jeden Tag wie bei einer Kinderdisco heiß her. 😀 Donnerstags geht die Musikphase für mich dann bis viertel vor 12 oder 12, je nachdem, und dann gibt es für die Kinder Mittagessen. Montags und freitags gebe ich um halb 12 noch eine halbe Stunde Englischunterricht für die Älteren also Vier- bis Siebenjährigen. Jede Woche gibt es bei uns ein neues Thema zu dem jeden Tag etwas gemalt wird wie Musikinstrumente, Stimmungen oder Tiere und an dieses Thema lehne ich dann auch meinen Englischunterricht an. Das Ganze funktioniert mehr oder weniger gut, weil die Kinder leider oft nicht interessiert daran sind Englisch zu lernen und gerade die Jüngeren wollen auch nicht einsehen wie wichtig Englisch für die Zukunft ist, aber ich gebe auf alle Fälle mein Bestes. Um 12 gibt es dann Mittagessen.

Teil des Hauptaufenthaltraumes und Arbeitsraum der Älteren

Teil des Hauptaufenthaltraumes und Arbeitsraum der Älteren

Anderer Teil des Raumes - hier wird gearbeitet und gegessen

Anderer Teil des Raumes – hier wird gearbeitet und gegessen

Auch in dem Raum - Arbeitspult von meinen Kolleginnen und mir

Auch in dem Raum – Arbeitspult von meinen Kolleginnen und mir

Dienstags gehe ich nach der Merienda mit den Älteren ins Maracanà, das ist ein riesiger „Sportplatz“ in der Nähe auf dem man Runden laufen kann und in dem es in der Mitte eine runde Grasfläche gibt. Hier können sich die Kinder zwei Stunden lang austoben. Für mich ist das meistens nicht so spannend, weil ich nicht so viel zu tun habe, weil die Älteren sich nicht ganz so viel streiten und es auch keine gefährlichen Stellen gibt, aber es ist trotzdem immer ganz schön und vor allem die Kinder lieben es total da, was ja das Wichtigste ist. Pünktlich um viertel vor 12 geht es dann wieder zurück, weil es ja dann Mittagessen gibt.

Hier waschen die Kinder ihre Hände und hier wird das Essen auf den Tellern verteilt

Hier waschen die Kinder ihre Hände und hier wird das Essen auf den Tellern verteilt

Meine Vorgängerin hat in Sachen Deutschlanddeko schon ein bisschen was vorgelegt :D

Meine Vorgängerin hat in Sachen Deutschlanddeko schon ein bisschen was vorgelegt 😀

Spielraum drinnen

Spielraum drinnen

Mittwoch ist mein ABSOLUTER Lieblingstag. Erst wird was Tolles gebastelt und dann geht es nach der Merienda mit den Älteren in die Bücherei. Die Bücherei ist unumstritten mein Lieblingspart der gesamten Woche und wenn wir mal wegen Regen nicht hingehen können, bin ich sogar noch enttäuschter als die Kinder. 😀 Auch da wird gesungen und getanzt, gemalt, manchmal ein Film geguckt und vor allem danach vorgelesen. Früher haben die Kinder sich die Bücher immer nur angeguckt, aber ich habe jetzt eingeführt, dass auch vorgelesen wird. Am liebsten lese ich die Prinzessinnengeschichten und weiß jetzt auch schon viele Märchenamen auf Spanisch wie zum Beispiel Aschenputtel das im Spanischen Cencidrillon heißt. 😀 Außerdem bilde ich mir auch ein, dass das auch eine gute Übung für mein Spanisch ist. 😀 Wie ihr sehen könnt, ist die Bücherei jedenfalls toll, aber auch da geht es dann um viertel vor 12 zum Mittagessen.

Geburtstage der Kinder

Geburtstage der Kinder

Teil des Arbeits - und Aufenthaltsraumes der Kleinen und mein "Reich" ;)

Teil des Arbeits – und Aufenthaltsraumes der Kleinen und mein „Reich“ 😉

Anderer Teil des Raumes

Anderer Teil des Raumes

Ab da ist jeder Tag wieder ungefähr gleich. Ich bin ab da wieder bei den Kleinen und helfe fleißig beim Füttern, weil kleine Kinder ja niemals ihren Teller aufessen wollen, das aber sehr wichtig ist, weil es zuhause oft nichts oder nicht viel gibt, weil das Geld fehlt. Danach werden den Kindern die Zähne geputzt und dann wird noch eine halbe Stunde ferngeschaut bis dann um eins Zeit für den Mittagsschlaf ist. Damit die Kinder auf den ausgebreiteten Matten auf dem Boden auch wirklich alle gleichzeitig schlafen wird ruhige Musik angemacht und den Kindern wird immer wieder so lange über den Rücken gestrichen, bis sie eingeschlafen sind. Das dauert meistens so bis viertel nach eins, dann schlafen alle und meine zwei Kolleginnen und ich haben endlich Mittagspause. Zunächst essen wir die Reste vom Mittagessen und trinken Kaffee und lästern ganz viel über die Kinder und Mütter (nein, natürlich nicht :D). Danach wird manchmal Unterrichtsmaterial für den nächsten Tag vorbereitet oder ich bereite meine Englischstunden vor oder bastle die Arbeit der Kinder vom Morgen nach oder mache mir Gedanken was man in den Kindergarten einführen könnte was es in deutschen Kindergärten gibt und was nützlich ist oder mache Vorschläge was man so als Bastelarbeit am Morgen machen kann und sowas. 🙂 Nach und nach wachen die Kinder dann auf und dann heißt es ihnen wieder die Schuhe anziehen und mit ihnen spielen bis dann um viertel vor drei alle aufstehen müssen, weil es um drei nämlich nochmal eine Merienda, also was Kleines zu essen gibt für die Kleinen. Eigentlich habe ich dann danach, also so um drei, Feierabend, aber mittlerweile hat es sich bei mir eingespielt, dass ich fast immer zwischen einer halben Stunde bis zwei Stunden, also wenn der Kindergarten schließt, länger bleibe, weil nach der Merienda die Kleinen nur noch ein kleines Spiel machen was ihr Allgemeinwissen oder ihre Geschicklichkeit fordert, wie Farben üben oder einen Ball durch einen Reifen werfen und danach nur noch spielen bis ihr Mütter kommen und das ist nicht so anstrengend und außerdem macht mir meine Arbeit auch ziemlich Spaß! 🙂

Materialien für Sport, Musik, Lernen und "Lernspiele"

Materialien für Sport, Musik, Lernen und „Lernspiele“

Arbeitsmaterialien und Spiele

Arbeitsmaterialien und Spiele

Bastel - und Arbeitsvorrat

Bastel – und Arbeitsvorrat

Um fünf schließt der Kindergarten dann und so geht das die ganze Woche. Wenn ihr noch Fragen habt, fragt ruhig! 🙂
Abschließend wollte ich nochmal schreiben, was mir für Unterschiede zu „normalen“ Kindern auffallen denn auch hier gibt es reichere Leute und „normale“ Kindergärten. Im Grunde genommen sieht man an den Kindern und ihrem Verhalten keine Unterschiede, es gibt gut erzogene und verwöhnte Kinder, schwierige und liebe Kinder. Man erfährt über ihre Armut dann eigentlich nur durch die Mütter, die sagen, dass ihre Kinder obwohl sie zu spät sind trotzdem noch frühstücken müssen, weil sie kein Essen zuhause haben oder andere die zu sechst in einem kleinen Raum hausen, in dem sowohl Schlafzimmer, Küche als auch Wohnzimmer sind. Und die ganze Familie schläft in diesem kleinen Raum in einem King Size Bed. Von den Kindern an sich kriegt man meistens nur mit, dass zum Einen das Spielzeug unheimlich schnell kaputt geht, weil die Kinder einfach nicht wissen wie man damit umgeht, weil sie zuhause keins haben und zum Anderen, dass manche Kinder manchmal das Essen von ihrem Nachbarn klauen oder Reste vom Tisch essen, weil sie so Hunger haben, dass die Portion auf ihrem Teller nicht reicht.

Teil des Außenspielbereichs

Teil des Außenspielbereichs

Anderer Teil des Außenspielbereichs - hier wird manchmal noch eine Rutsche aufgestellt

Anderer Teil des Außenspielbereichs – hier wird manchmal noch eine Rutsche aufgestellt

Zusätzlich zu den Räumen auf den Fotos gibt es noch einen kleinen Eingangsbereich der auch draußen ist, (alles ist überdacht), indem die Kinder spielen können und zudem werden dort in der Mittagspause während die Kinder schlafen, Schaukeln aufgehängt auf denen sie dann nachmittags spielen können. Sonst gibt es nur noch eine Küche in der gekocht wird und in der die Erzieherinnen essen und Pause machen. So ich glaube, das war jetzt erstmal ziemlich ausführlich. 🙂 In nächster Zeit kommen dann auch noch drei weitere Einträge und dann natürlich auch noch das was so in der Zukunft passiert. 😀
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute,
Anne ❤

Standard

Finca de la Flor

Meine Lieben,
Nun kommt der langersehnte Post, den schon alle erwartet haben: Über die Finca de la Flor ! 😉
Die Finca befindet sich in einem kleinen Dorf mitten in den Bergen und liegt ziemlich weit weg von irgendeiner Großstadt. Es gibt trotzdem im Dorf einige kleine Pulperias und Bars, die wir auch manchmal aufgesucht haben. 🙂 Die Finca an sich ist, für die, die es noch nicht wussten, ein riesengroßer Bauernhof auf dem es sowohl Ziegen, Pferde, Kühe, eine Katze als auch natürlich unheimlich viele Insekten gibt.

Ausblick von unserem Haus

Ausblick von unserem Haus

Unsere Hütte

Unsere Hütte

Der sehr süße Hund Bella

Der sehr süße Hund Bella

Die Finca - Natur pur

Die Finca – Natur pur

Die Katze, die menschenscheu und nur am schimpfen war :D

Die Katze, die menschenscheu und nur am Schimpfen war 😀

Ausblick aus einem der Unterrichtsräume

Ausblick aus einem der Unterrichtsräume

Das bergige Costa Rica

Das bergige Costa Rica

Diesen Weg bin ich täglich sehr sehr oft gelaufen

Diesen Weg bin ich täglich sehr sehr oft gelaufen

Babygecko

Babygecko

Nebliges Costa Rica

Nebliges Costa Rica

Es wurde, leider, zum Alltag, dass wenn man ins Zimmer kam man erstmal in irgendwelche Ritzen schaute ob sich wieder irgendwo ein Tier aufhielt wie beispielsweise Riesenspinnen oder Kakerlaken. Eine war sogar Stammgast in unserer Hütte weswegen sie dann auch irgendwann auf ‚Hannelore‘ oder auch ‚Hanni‘ getauft wurde. Das lässt sich im Schreckensaugenblick einfach schneller rufen…
Abgesehen von meinem Insektenerlebnissen wie ‚Duschen mit einem Käfer- für Anfänger‘ und ‚Ein Zähneputzerlebnis mit Gregor Samsa‘ habe ich natürlich auch noch ein bisschen mehr gemacht. Hauptgründe für den Aufenthalt auf der Finca waren nämlich ein Spanischkurs und sich mehr mit der hiesigen Natur anzufreunden. Der Spanischkurs war ganz in Ordnung- mit der Natur hab‘ ich mich nur geht so angefreundet. Also ich meine jetzt die ekligen Insekten.
Was echt cool war, war, dass man nicht viel laufen musste und schwupps war man inmitten der Natur mit wunderschönen Blumen und Riesenschmetterlingen.
Einmal sind wir auch durchs Dorf gewandert und es war wirklich eine Wanderung, denn es hat 2 Stunden gedauert und war sehr anstrengend, ein andermal haben wir einen Tanzabend gehabt an dem wir in Salsa, Merengue und Bachata gelernt haben, am letzten Abend haben alle Kurse Projekte präsentiert und zudem hat jeder Kurs einmal gebacken. Zudem haben wir auch noch einmal einen costaricanischen Film geguckt. Wir wurden nämlich in Kurse aufgeteilt, ganz nach unserem Können, und ich war natürlich ganz unten, hehe. ;D Deswegen haben wir auch nur ein Theaterstück vorgeführt, was aber ziemlich cool war.

Mein Spanischkurs beim Empanadasbacken :)

Mein Spanischkurs beim Empanadasbacken 🙂

Mein Spanischkurs

Mein Spanischkurs

Abschlussabend auf der Finca

Abschlussabend auf der Finca

Ansonsten sah unser Tag eigentlich immer gleich aus:
07:00 Uhr: Frühstück (war nur lecker, wenn kein Koriander dabei war)
08:00 Uhr – 10:00 Uhr: Spanischunterricht (da war ich eigentlich ganz fit)
10:00 Uhr – 10:30 Uhr: Pause (meistens im Haupthaus chillen, weil das der einzige Ort mit WLAN war)
10:30 Uhr – 12:00 Uhr: Spanischunterricht (müüüde)
12:00 Uhr: Mittagessen (war nur lecker, wenn kein Koriander dabei war)
bis 14:00 Uhr: Pause (Musik hören, schlafen)
14:00 Uhr – 16:00 Uhr: Spanischunterricht (ich hab kein Bock mehr!)
16:00 Uhr: Kaffeepause (ich hab hier übrigens nur schwarzen Kaffee getrunken, weil ich keine Ziegenmilch mag)
bis 18:00 Uhr: Freizeit (manchmal Yoga sonst lesen und Musik hören)
18:00 Uhr: Abendessen (war nur lecker, wenn kein Koriander dabei war)
nach 18:00 Uhr: meistens Freizeit und somit Spiele spielen, lesen und früh schlafen gehen

Wie ihr seht, war jeder Tag recht gleich und mich hat eigentlich immer das Gleiche beschäftigt. Es war schon eine ganz coole Zeit und ich glaube auch, dass mir der Sprachkurs was gebracht hat, weil man da costaricanisches Spanisch gelernt hat, was ja nochmal ein bisschen anders ist, aber ich war froh, als es rum war, weil es unglaublich anstrengend ist, jeden Tag fünfeinhalb Stunden eine Sprache zu lernen und es ging mir persönlich auch viel zu schnell, also ich habe wieder richtig viel vergessen und fange jetzt hier in meiner Gastfamilie und meinem Projekt erst so richtig an zu lernen.
Naja, jedenfalls waren das die Tage auf der Finca und danach ging es dann auch endlich in die Gastfamilie. Aber das berichte ich ein andermal. 😉

Miriam und ich :)

Miriam und ich 🙂

Ich hoffe euch allen geht’s gut,
Anne ❤

Standard

Die ersten Tage

Hallo meine Lieben,
hier ist der nächste Post. Wie versprochen werde ich von meinen ersten Tagen in Costa Rica berichten. Für alle, die es noch nicht wussten, es ist das erste Mal, dass ich außerhalb Europas bin. Wobei ich aber sagen muss, mir kommt es gar nicht so anders vor. 😉
Der Flug dauerte mit Umsteigen und allem Drum und Dran 13-14 Stunden. Das hört sich erstmal nach einer Menge an, aber ich muss sagen, dass vor allem der Langstreckenflug sehr komfortabel war und ich die meiste Zeit geschlafen habe. Ich war auch wirklich traurig als es losging, aber irgendwie war dann nie genug Zeit um richtig zu trauern und am Ende habe ich eben geschlafen. 😀
In San José angekommen wurde ich mit meiner Gruppe zunächst in einem Hostel für vier Tage untergebracht.
Die Tage wurden damit verbracht San José zu erkunden, weitere Regeln und Safety Tipps zu bekommen und sich einzugewöhnen. Über San José kann ich nur sagen, dass es eine schöne Großstadt ist, die allerdings auch sehr amerikanisiert ist. Zum Beispiel gibt es hier eine Mall mit Geschäften und Fast-Food-Läden – genauso habe ich mir immer eine Mall in Amerika vorgestellt. 😀
Sonst kann man hier, wie in jeder Großstadt so gut wie alles machen.

Das Zentrum von San Jose

Das Zentrum von San Jose

Das  Lebensmotto hier :)

Das Lebensmotto hier 🙂

Nationaltheater von San Jose

Nationaltheater von San Jose

An einem Abend sind wir sogar durch das Nachtleben hier gestreift, was auch echt lustig war. Von den ganzen AFS-Office-Regel-Sachen kann ich nur sagen, dass wir das Meiste schon wussten und dass es eigentlich wie in Deutschland war. Aber gut, doppelt gemoppelt hält besser. 😉
Es war auch irgendwie gar nicht so schwierig, sich an das neue Klima und die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Da hier ja eigentlich momentan „Winter“ ist, ist es nicht mal annähernd so warm wie bei uns im Hochsommer, Großstadtmief, und man kann meistens auch mit längerer Kleidung herumlaufen. 🙂
Übrigens haben wir uns in San José auch noch um unser Visum gekümmert, was extrem lange gedauert hat. Aber naja, sind halt auch eine große Gruppe…

Unsere große Truppe

Unsere große Truppe

In den ersten Tagen sind wir auch schon in den Genuss von einem der häufigen Erdbeben hier, sind aber nicht alle so schlimm, und von dem typischen Essen gekommen. Im Hostel gab es jeden Morgen das typische Gallo Pinto alias Reis und Bohnen was eigentlich ganz in Ordnung schmeckt. Nur dass hier in fast alles Koriander gemacht wird, finde ich nicht so überragend. :/ Was hier allerdings echt toll ist, sind die Früchte. ❤

Typisches costaricanisches Essen

Typisches costaricanisches Essen

Nun ja, das jedenfalls waren meine ersten Tage in Costa Rica, wie ihr seht, sind nicht sooo spannende Sachen passiert. Im nächsten Eintrag geht es allerdings auf die Finca und da geht es dann schon ein bisschen mehr ab, also dranbleiben Leute! 😉
Viele liebe Grüße vom andern Ende der Welt,
Anne ❤

Standard

Freiwilligendienst und Vorbereitungen

Hallo meine Lieben!
Ich weiß, es ist schon ein bisschen her, dass ich das letzte mal gepostet habe, aber mal abgesehen davon, dass meine Tastatur nicht richtig funktioniert und ich nicht schnell tippen kann, hatte ich auch noch eine Menge zu tun. Aber nun werde ich euch nach und nach alles berichten! 🙂
In diesem Post möchte ich euch nochmals ein bisschen mehr über meine Arbeit hier erklären: Ich mache mein FSJ mit Weltwärts, einer Organisation, die die Arbeit in Entwicklungsländern für jugendliche Freiwillige unterstützt und ermöglicht. Meine sogenannte „vermittelnde“ Organisation ist AFS-Interkulturelle Begegnungen, die sich sowohl in Deutschland als auch vor Ort wirklich super um alles kümmern! Ich kann das echt nur nochmals unterstreichen: durch AFS habe ich erst eine Ahnung bekommen was mein Entwicklungsdienst hier bedeutet und was ich alles, realistisch betrachtet, erreichen kann. Bevor wir losgeflogen sind, habe ich mit noch anderen Freiwilligen zusammen zweimal fünf Tage Vorbereitungswochen durchgemacht, sowohl in Marburg als auch in Dessau. Neben vielem Neuen, das wir in den insgesamt 10 Tagen gelernt haben, sind wir auch zu einer tollen kleinen Gemeinschaft zusammengewachsen. Die ersten 5 Tage hatten mit Entwicklungsarbeit zu tun, die zweiten 5 Tage mit unserem Land, sprich Costa Rica. Es war wirklich eine tolle Zeit und auch die Teamer waren total cool drauf!

Unsere Truppe :)

Unsere Truppe 🙂

Beim fleißigen Arbeiten ;)

Beim fleißigen Arbeiten 😉

Meine Inselgruppe <3

Meine Inselgruppe ❤

Mit Neele :)

Mit Neele :)

Vor Ort arbeite ich in einem Kindergarten der für zwei- bis sechsjährige Kinder aus sozialschwachen Familien ist. Es sind ungefähr 30 sehr liebe Kinder, die unglaublich süß sind. Ich arbeite mit den ganz Kleinen: Es wird gebastelt, gesungen, getanzt, Geschichten gelesen und natürlich auch geholfen wie zum Beispiel beim “auf’s Klo gehen” und Zähne putzen. Zudem mache ich zweimal die Woche eine Stunde Englischunterricht für die Älteren, also 5- 6 Jährigen, um ihnen ein paar einfache Vokabeln beizubringen.
Ich hoffe ihr habt jetzt einen Eindruck von meiner Organisation, meiner Arbeit und meinen Aufgaben hier bekommen! Bald folgt auch schon der nächste Post, mit funktionierendem WLAN ist es einfacher ;), indem ich über meine ersten Tage in einem völlig fremdem Land berichten werde! 🙂

Hasta pronto y muchos besos
Anne

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Olà a todos!

Nun ist es also soweit: In wenigen Tagen werde ich mich in den Flieger setzen und für ein Jahr in Costa Rica in einem Kindergarten arbeiten. Mittlerweile habe ich auch schon die meisten organisatorischen Sachen erledigt und muss nur noch packen. Ich kann es kaum erwarten bis es losgeht!

Allerdings kann es gut sein, dass es ein wenig dauern wird bis ich das nächste Mal posten kann, weil wir nach unserer Ankunft in San José erstmal für zwei Tage in einem Arrivalcamp sind wo wir alles für’s Visum klären müssen und noch einiges erklärt bekommen und dann geht es erstmal für 10 Tage auf eine Finca in den Bergen wo wir einen Spanischsprachkurs bekommen. Jedenfalls weiß ich noch nicht wieviel Zeit es dann für Internet gibt, aber danach geht es auch schon in die Gastfamilie. 🙂

In weiteren Blogeinträgen werde ich euch natürlich noch viele Fotos zeigen und euch einiges von meinem Projekt erzählen!

So, ich denke mehr gibt es jetzt erstmal nicht zu erzählen, ist ja auch eigentlich noch nichts passiert. Also dann: Pura Vida! 🙂

 

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